A Tribute – eine Ode an die Bewohner von Mouraria

Die englische Fotografin Camille Watson hat ihr Studio in einem der ältesten Viertel: Mouraria. A Tribute beinhaltet eine Serie von Portraits der älteren Bewohner dieses Viertels.

A Tribute D

Inspiriert durch das Viertel, die alten Häuser und die ursprünglichen Bewohner dieser Gegend, hat sie beschlossen dieses besondere Projekt zu beginnen.

Mouraria

Mouraria wurde häufig ein wenig vergessen, als eines der ältesten Viertel. Nach einem Besuch in Lissabon kennt jeder Alfama, aber Mouraria ist weniger bekannt. Obwohl es nicht unwahrscheinlich ist, dass man (ohne es zu wissen) dieses Viertel besucht hat. Es liegt zwischen Alfama und Graça.
A Tribute B
Für lange Zeit war es ein Armenviertel in Lissabon. Die großen, breiten Straßen waren tagsüber gut besucht, aber es wurde Touristen abgeraten um abends durch dieses Viertel zu laufen.

A tribute C
Nach der Erneuerung von Alfama, wo die Kriminalität noch vor 20 Jahren auch hoch war, war Mouraria endlich an der Reihe. Einheimische sagen, dass mehr als 200 Jahre nichts passierte in der Gegend. Das war für Camille Watson die Motivation, um die älteren Bewohner in ihrem Kunstprojekt zu verewigen.

A Tribute E

„Sie sind dieselben“

Camille Watson hat in einem Interview gesagt, dass die verfallenen Gebäude und die Älteren in dem Viertel dieselben sind. Weil mehr als 200 Jahre nicht an den Gebäuden in Mouraria gearbeitet wurde, waren die voll Löcher und Risse. Durch die vielen alten Bewohner in dem Viertel sind sie zusammen mit den alten Gebäuden gealtert. Für Camille sind sie dasselbe und deshalb hat sie sich die Gesichter vorgestellt als Teil der Mauern und Straßen.
A Tribute A
Wenn man durch Mouraria läuft (man findet die Portraits aber auch in Alfama), dann werden einem die Portraits sicherlich auffallen.

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